Der Oanzige

Di, 17.05.2022 Einlass: 19:00 ‐ Beginn: 20:00 Kleiner Klub

Ist von Max von Milland die Rede, dann fragt man sich unweigerlich, ob der Bursche wegen seines Namens blaues Blut hat und wer nicht zuerst die Adelsforschung bemüht, der sucht nach geographischen Anhaltspunkten für das Milland in seinem Namen.
Wenn auch Max keinem adeligen Geschlecht angehört, so ist er seiner Heimatstadt Brixen und dem Stadtteil Milland sehr verpflichtet. Dort geboren und aufgewachsen, wurde ihm das Musizieren nicht in die Wiege gelegt, sondern er musste es sich vielmehr hart erspielen. Schnell merkte der junge Max, dass er in Milland-Bixen-Südtirol an kreative Grenzen stieß und somit beschloss er eines kalten Neujahrsmorgens seine Sachen zu packen und mit einem Rucksack und einem Gitarrenkoffer nach Berlin zu reisen. Im Glauben, die Berliner Welt würde ihm zu Füßen liegen, musste er sich eines Besseren belehren lassen. Die Berliner Luft zeigte sich von ihrer grauesten Seite und Max musste schnell erkennen, dass der Weg zum musikalischen Olymp noch weit entfernt war.
Der künstlerische Werdegang des hochsympathischen Musikers begann 2010 mit einem ersten Live-Auftritt, dem elf ereignisreiche Jahre folgen sollten: neben der Veröffentlichung von drei großartigen Alben „Woher i eigentlich kimm“ (2013), „Bis dir olls wieder gfollt“ (2015) und „Bring mi hoam“ (2018) landete Max von Milland 2013 den Hit „Leg di her“ (inklusive MTV- und VIVA-Rotation), unternahm zahlreiche umjubelte Konzertreisen durch Österreich und Deutschland (u.a. im Vorprogramm von a-ha, Sportfreude Stiller, Söhne Mannheims), gründete mit 0472 Records im Jahr 2014 sein eigenes Label, absolvierte zahlreiche TV-Auftritte (u.a. „Inas Nacht“/ARD, „Horst Lichter On Tour“/ZDF, „ZDF Fernsehgarten“, „Volle Kanne“/ZDF, „My Hit, your Song“/ProSieben) und wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet.
Inmitten des Corona Jahres 20 entstand sein viertes Album „Der Oanzige“, die erste Single daraus „Dahoam (Wo es seids)“ erschien in der Woche des ersten Lockdowns in Deutschland mit geschlossenen Grenzen nach Italien oder um genauer zu sein nach Südtirol, der Heimat von Max. Das war ein harter Schock für Max!
In dieser Zeit reifte in Max ein musikalischer Prozess, den er bislang so nicht durchgemacht hatte: Diese neue Reife manifestierte sich bereits bei den Vorbereitungen auf das Album. Hatte Max seine Songs zuvor stets allein komponiert, so suchte er sich nun im Vorfeld einige hochinteressante Mitstreiter, um ihn beim Entstehungsprozess zu unterstützen. „Ich wollte mich Songwriting-technisch öffnen, um mich künstlerisch weiterzuentwickeln“, erinnert er sich. „Dieser Schritt löste einen unglaublichen kreativen Schaffensprozess bei mir aus. Ich habe innerhalb kürzester Zeit über zwanzig Songs geschrieben, u.a. zusammen mit Peter Brugger [Sportfreunde Stiller], Nicholas Müller [Jupiter Jones], Henning Wehland. Auch für die Produktion holte er sich mit Kiko Masbaum (Max Giesinger, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Nico Santos, Selig, Unheilig u.a.) eine ausgewiesen kompetente Fachkraft ins Team.
Als Ergebnis dieses Prozesses wurde dann als weitere Single der Titel „Übern‘ Berg“ veröffentlicht, dem der Kopf von LaBrassBanda, Stefan Dettl, mit seinen Trompetenklängen die ultimative Veredelung gegeben hat. Heute ist dieser Titel ein absoluter „Gassenhauer“ eines jeden Konzertes von Max.
Auch nachdem „Der Oanzige“ im Mai 2021 veröffentlicht und erste Tourpläne für den Herbst gemacht wurden, liess die Pandemie es nur teilweise zu, die Songs einem Livepublikum zu präsentieren. Notgedrungen und erfinderisch, wie Max nunmal ist, schwenkte er über zur Literatur und setzte sich an seinen Schreibtisch und gemeinsam mit Fotograf Sebastian Riepp ins Auto, um einen alternativen Reiseführer zu konzipieren, der im Herbst 21 mit dem Titel „Hoamkemmen (ein Roadtrip durch Südtiol)“ im Athesia/Tappeiner Verlag erschienen ist.
Der Musiker und nun auch Jungautor Von Milland war daraufhin zu Gast in vielen Talk- und Morning Shows, um dort seine im Herzen getragene Leidenschaft und Liebe zu Südtirol, zur Musik, zu den Leuten und der Natur, mit viel Verve an Zuschauer und Zuschauerinnen zu vermitteln.
Das bestätigen dann auch die postiven Resonanzen, die Max von seinen Fans über die Social Media Kanäle erfahren hat, nachdem das ZDF MoMa, Arte, BR3 Abendschau, RBB ZIBB, BR3 Late Night mit Hannes Ringlstetter, RAI Südtirol ua berichtet haben.
Nun ist es endlich auch wieder an der Zeit, sich und die Musik in den kleinen und grossen Konzerthallen und Theatern live einem begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen. Gemeinsam mit Simon Gamper (Keyboards, Akkordeon, Trompete, Flügelhorn, Bass, Steelgitarre, Drums), Teresa Staffler (Vocals, Keyboards, Percussion) und Max an der Akustikgitarre, hat das Trio einen sehr eigenen und intensiven Sound kreiiert, der sowohl altes als auch neues Repertoire vom kulturellen Botschafter der Stadt Brixen, zu dem Max im Sommer 2021 ernannt wurde, präsentiert.
Übrigens, als kultureller Botschafter hat Max bereits seine Spuren in Brixen hinterlassen, in dem er am 4.9.21 als erster Künstler auf der Plose auf 2100Metern ein Sonnenaufgangskonzert gegeben hat. Es war so erfolgreich, dass Max und der Brixner Kulturverein daraus eine wiedekehrende Konzertserie planen.

 


Weitere Informationen findest Du hier:

maxvonmilland.com

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Veranstalter: Saarevent GmbH

Agentur: Contra Promotion